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Angaben
zu meiner Schafzucht:
Nach 10-jähriger
Schafhaltung mit Fleischschafen wollte ich in die Zucht
einsteigen. Allerdings gab es nach Auskunft des Zuchtverbandes für
meine damals gehaltene Rasse bereits ausreichend Züchter.
Beim
jährlichen Schäferstammtisch 1996 wurde die neue
Schafrasse Dorper vorgestellt. Diese Rasse machte mich sofort
neugierig und ich kaufte mir vom renommierten Zuchtbetrieb Kraft
im Juni 1997 vierzehn maedifreie Dorper-F1-Lämmer (mit 50%
Dorper-Anteil) und einen reinrassigen Spitzenbock. Nach nunmehr 11
Jahren erfolgreicher Verdrängungskreuzung weist die jüngste
Generation bereits einen Rasseanteil von über 99%
auf. Mittlerweile habe ich auch reinrassige (100%ige)
Dorperschafe in meinem Bestand.
Jedes Jahr findet in meinem
Betrieb eine routinemäßige Überprüfung auf
Maedi statt, bislang immer mit negativem Befund.
Durch
Genotypisierung wird der Grad der Scrapie-Anfälligkeit bei
der gesamten Herde bestimmt. Die Resultate hierbei sind
hervorragend, meine gesamte Herde besteht dank gezielter
Zuchtauswahl aus G1-Tieren!
Nach
11-jähriger Erfahrung mit Dorper-Schafen kann ich folgendes
Resümee ziehen:
- Dorper-Schafe sind ausgesprochen
vital und widerstandsfähig - sie lammen sehr leicht und
meist ohne Hilfe - die Lämmer sind sehr frohwüchsig -
Kunden loben das sehr schmackhafte Fleisch - der Umgang mit
dieser sehr schönen und interessanten Rasse bereitet mir nach
wie vor sehr viel Freude
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